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Sonnenschutz

Die Haut produziert sofort bei Sonnenstrahlung das braune Pigment Melanin, mit dem es sich vor UV-Stahlen bedingten Hautschäden schützt. Daher kann man die Dauer...

Die Haut produziert sofort bei Sonnenstrahlung das braune Pigment Melanin, mit dem es sich vor UV-Stahlen bedingten Hautschäden schützt. Daher kann man die Dauer des Sonnenbades innerhalb einiger Tage verlängern. Für die kurzfristige Bräunung der Haut, allerdings auch für Alterung und Faltenbildung, ist das UV-A verantwortlich, für die langfristige und den Sonnenbrand das UV-B. Das noch kurzwelligere UV-C lässt die Atmosphäre nicht durch. Daraus folgt, dass nicht nur der hohe UV-B Schutz, um den Sonnenbrand zu vermeiden, in einer Sonnencreme berücksichtigt werden muss, sondern auch der UV-A Schutz, der nämlich für die Hautalterung und damit auch Hautkrebs verantwortlich ist, essentiell ist. Da es aber hier im Vergleich zu UV-B noch keine einheitliche Norm gibt, ist es für den Laien nicht einfach, eine gute Sonnencreme von einer schlecht schützenden zu unterscheiden. Führende Marken, die es exklusiv in unserer Apotheke gibt, verwenden ausschließlich Breitbandfilter, sowohl UVA als auch UVB zum größten Teil herausfiltern. Wir beraten Sie gerne.

Wirkungen der UVA-Strahlungauf die Haut:

  • Direkte Pigmentierung
  • Penetration bis in die Cutis
  • Auslösung eines "Wärmeerythems" als Folge hoher Energieeinstrahlung
  • Auslösung phototoxischer und photoallergischer Reaktionen
  • Hautalterung

 

Wirkung der UVB-Strahlungauf die Haut:

 

  • Juckreiz
  • Vermehrte Hautabschuppung
  • Indirekte Pigmentierung
  • Verdickung der Hornschicht
  • Beitrag Altershaut
  • Seemannshaut
  • Melanome

 

Hauttyp I:
hat auffallend helle Haut mit Sommersprossen, blaue Augen und rötliche Haare. Im Hochsommer bekommt er während der Mittagszeit bereits nach 5 bis 10 Minuten einen Sonnenbrand; braun wird er niemals.

Hauttyp II:
hat blonde Haare, graue, blaue oder grüne Augen. Zwar rötet sich seine Haut nach 10 bis 20 Minuten, wenn sie Sonne nicht gewöhnt ist, mit der Zeit wird er aber mäßig braun.

Hauttyp III:
hat dunkelblonde Haare, graue oder braune Augen. Er kann sich ungebräunt 20 bis 30 Minuten in der Sonne aufhalten, bevor ein Sonnenbrand einsetzt. Nach wiederholten Bestrahlungen wird er fortschreitend braun.

Hauttyp IV:
bleibt mit seiner hellbraunen Haut weitgehend vom Sonnenbrand verschont. Er hat meist dunkle Haare und braune Augen. Wenn seine Haut nicht sonnengewöhnt ist, rötet sie sich frühestens nach 40 Minuten.

Sonnenmilch, -creme, -lotion:
Die gängigsten Sonnenprodukte sind Emulsionen. Aufgrund ihrer Konsistenz werden halbfeste, streichfähige Produkte "Cremes" genannt. Sie werden vor allem für das Gesicht verwendet. Flüssige Produkte, die ein leichtes, schnelles Verteilen auf großen Körperflächen ermöglichen, sind "Milchen oder Lotionen".

Korrekte Anwendung von Sonnenschutzmittel
Sonnenschutzmittel bringen die angegebene Wirkung nur bei korrekter Anwendung:

 

  • Anwendung 30 bis 40 Minuten vor dem Beginn des Sonnenbades
  • Anwendung auf gereinigter Haut in gleichmäßiger und ausreichender Schichtdicke (doppelte Mengen führen nur zu einer geringen Erhöhung der Schutzwirkung)
  • Die Abwesenheit von Parfüms, Toilettenwässern und Deodorants soll sichergestellt sein
  • Anwendung adäquater Präparationen: Lotionen nur für den Körper, nie für das Gesicht (Spreitungsgefahr), Cremen mit Kälteschutz für die Wintersonnenpflege
  • Erneuerung des Schutzfilmes nach dem Schwimmen. Es verlängert aber die Sonnenbaddauer nicht!
  • In der Nähe reflektierender Flächen (Sand, Schnee oder Meer) oder bei intensivem Streulicht sollte die Haut überhaupt bedeckt werden.
  • Besonders empfindliche Stellen sollten mit Sunblockern bestrichen werden: Lippen, Nasenrücken, Narben und andere pigmentlose Areale, ebenso Schwangerschaftsflecken und stark pigmentierte Areale (um eine weitere Dunkelung zu vermeiden)

 

Physikalischer Filter
Reflexion und Streuung der Strahlen an der Oberfläche von Pulverpartikeln (Zinkoxid, Titandioxid, Eisenoxid).

Chemische Filter
Nehmen die Sonnenstrahlung in Form von Energie auf, und geben sie in Form von Wärme wieder ab. Aufgrund der möglichen Allergiegefahr bei chemischen Filtern, werden in qualitativ hochwertigen Kindersonnencremen vermehrt physikalische Filter eingesetzt.

Selbstbräuner
Meist Präparate mit Vitamin A und deren Vorstufen Beta-Carotin, die für den Zellschutz und Vorbräunung der Haut zuständig sind. Sie finden Anwendung bei Krankheiten wie Porphyrie, Photodermatosen, prophylaktischer Behandlung UV bedingter Schäden und zum Kontrastausgleich bei unerwünschten Hautpigmentierungen. Sinnvoll ist die Anwendung vor dem Urlaub, indem sie einfach 3 Wochen zuvor mit der regelmäßigen Einnahme einer Carotinkapsel beginnen, um dann ohne Gefahr Sonnen zu baden.

Sie finden bei uns natürlich von Vichy eine Creme mit zahlreichen Anwendungen oder aber Sebstbräunungstücher zur einmaligen Anwendung von La Roche Posay.

Zur Beachtung
Vergessen Sie nicht, dass die Kraft der Sonne gerade in den Bergen und Gletscherregionen besonders stark ist. Lassen Sie sich Ihren Urlaub nicht durch einen starken Sonnenbrand beeinträchtigen. Wir beraten Sie gerne und empfehlen Ihnen das für Ihren Hauttyp am besten geeignete Sonnenschutzmittel.

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